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Manuel de Falla (1876-1946) kann man wohl ohne Bedenken als den wichtigsten spanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts bezeichnen. Er war der erste wirklich bedeutende spanische Komponist, der in seine Musik den Flamenco, einfliessen liess. Wie viele grosse Komponisten seiner Zeit studierte De Falla in Paris Musik, wo er Claude Debussy, Maurice Ravel und seinen Lehrer Paul Dukas kennenlernte und sich stark von deren Impressionismus beeinflussen liess.
Die Siete Canciones Populares Espanolas, die ursprünglich für Gesang und Klavier herauskamen, aber schon kurze Zeit später als Suite Populaire Espagnol in Fassungen für Violine und Klavier, Violoncello und Klavier und Gesang und Gitarre erschienen, gehören zu den so genannten Heimwehkompositionen De Fallas und entstanden in Paris.
Hier verarbeitete De Falla die Liebe zu seiner Heimat, in dem er typische Melodien verschiedener Regionen Spaniens mit einer kongenialen Begleitung versah und diese zu einer Suite verarbeitete.
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